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Elena Esposito
Wie oberflächlich ist die Oberfläche?
11.06.2009, 20 Uhr

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Am Beispiel der Mode zeigt Elena Esposito, wie sich das Verhältnis von Oberfläche und Tiefe in unserer Gesellschaft verändert hat. Die Authentizität wird in der Nachahmung von Modellen gefunden, die immer devianter und leerer werden – nicht also in der Zustimmung zu bestimmten Inhalten sondern in der Strukturierung der eigenen und der fremden Beobachtung. Diese Dynamik wird in bezug auf die Rolle des Körpers, auf die Spezifizität des Weiblichen und auf die Form der Graffiti erläutert.

Elena Esposito ist Professorin für Soziologie der Kommununikation an der Università degli Studi di Modena e Reggio Emilia. Zu ihren wichtigsten Publikationen, die in deutscher Sprache erschienen sind, gehören:

- Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2008.
- Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2004.
- Soziales Vergessen. Formen und Medien des Gedächtnisses der Gesellschaft, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2002.

Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

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